Rumänien, Bulgarien, Griechenland - Eine Reise durch den "Hinterhof Europas"
Länderinformationen
Ungarn
Ungarn ist ein Land in der Europäischen Union. Die Hauptstadt Budapest erreicht man über die Autobahn in ca. 2 bis 3 Stunden von Wien weg. Prinzipiell gibt es in Ungarn keine Schwierigkeiten für Motorradfahrer. Man muss allerdings an der Grenze eine Autobahnvignette kaufen, die eigentlich ziemlich teuer ist.
Rumänien
Rumänien ist ein neues EU Land (seit 01.01.2007), die Hauptstadt Bukarest liegt relativ weit im Osten des Landes. Selbst 2003 war es allerdings kein Problem in das Land einzureisen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Für PKWs und LKWs muss man eine Straßenbenützungsgebühr bezahlen, wir haben für die Motorräder gefragt und der Beamte hat nur den Kopf geschüttelt.
Die rumänischen Straßen sind mit unseren Westeuropäischen Straßen eigentlich nicht zu vergleichen. Im Norden, genauergesagt in den Kaparten, sind die Straßenverhältnisse traumhaft. Im Osten und Süden, vorallem auf den Straßen für den Schwerverkehr (Autobahnen sind praktische keine vorhanden), muss man immer wieder mit teilweise tiefen Schlaglöchern rechnen. In der Karte als Nebenstraßen eingezeichnete Straßen sind oftmals weggespült durch starke Regenfälle oder sehr desolat, am besten Vorort die Situation erfragen. In Ortsgebieten muss man mit spielenden Kindern auf der Straße rechnen, bzw. damit, dass Kanaldeckeln fehlen, weil diese gestohlen und dann verkauft werden.
Wenn Straßenschilder aufgestellt werden (kommt auch hin und wieder vor), wie z.B. "Bodenunebenheiten", kann man diesen durchaus Berechtigung zumessen und sollte sie demnach beachten.
Das Wetter in Rumänien ist mit unserem Vergleichbar, aber: wenns regnet, dann regnets gewaltig. 2003 sah ich genügend umgeworfene Bäume aufgrund eines starken Gewitters. 2006 wars ein bisschen weniger schlimm, es hat aber trotzdem ordentlich gekübelt.
In den Großstädten wird oftmals Englisch oder Deutsch als Fremdsprache gesprochen, in den ländlichen Gebieten eher weniger. Im ehemaligen Siebenbürgen allerdings sind noch sehr viele deutschsprechende Rumänen anzutreffen. Ansonsten nutzt man die Möglichkeiten der Non-verbalen Kommunikation und deutet mit Händen und Füßen.
Bulgarien
Bulgarien ist seit 01.01.2007 das zweite neue EU Land. Die Hauptstadt Sofia ist vergleichbar mir Wien, der Stadtkern hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Für eine Stadtbesichtigung kann man ein bis zwei Tage einplanen, d.h. Sofia ist ein idealer Tipp für ein verlängertes Wochenende. Die Hotelpreise in der Stadt sind wie in Wien. Es gibt auch günstigere Hotels und Pensionen, meistens dann aber ohne Stern oder privat. Bei www.sofiahotels.net findet man aber eine beträchtliche Auswahl mit Fotos und direkter Möglichkeit zum Buchen.
Die Einreise ist problemlos möglich, auch hier braucht man kein Visum. Wie in Rumänien gibt es eine Straßenbenützungsgebühr, allerdings nicht für Motorräder. Die Verständigung ist in Bulgarien leicht. In Sofia sprechen mehr Menschen Deutsch als Englisch, in den Touristengebieten am schwarzen Meer ist es umgekehrt. In ländlichen Gebieten die bewehrte Hand/Fuß Sprache anwenden. Wenn man in Bulgarien mit dem Taxi fährt, sollte man darauf achten dass der stolze Droschkenmann einen nicht bescheißt. Immer kontrollieren, ob er das Taxometer einschaltet, bzw. schauen, dass der Grundpreis nicht zu hoch ist wenn er es einschaltet. Im Zweifelsfall den Piloten des Taxis darauf hinweisen, wenn es keine Einigung gibt, er aber im Unrecht ist, aussteigen und ein anderes Taxi nehmen.
Griechenland
Griechenland - das Land des noch Europameisters im Fußball. Das Land ist komplett anders als Bulgarien, obwohl es nur ein Stückchen südlicher liegt. Alleine die Landschaftsunterschiede sind enorm. Die Bevölkerung ist deutlich reicher als in Bugarien und mindestens genauso freundlich. Da Griechenland ein westeuropäisches Land ist, gibt es im großen und ganzen keine gravierenden Unterschiede zu Österreich.
Übersicht Reise 2006